Prinzenbau, Verwaltungsgebäude am Schillerplatz, Stuttgart, Deutschland
Der Prinzenbau ist ein bedeutendes Verwaltungsgebäude am Schillerplatz in Stuttgart und zeigt eine Mischung aus neuzeitlicher, barocker und Renaissance-Architektur. Das Gebäude besteht aus Sandstein und Ziegeln und prägt mit seiner etwa 68 Meter langen Fassade das Erscheinungsbild des zentralen Platzes.
Das Gebäude wurde 1605 unter Heinrich Schickhardt begonnen und entwickelte sich über mehr als ein Jahrhundert durch verschiedene Baumeister. Die Fertigstellung erfolgte 1722 mit der Arbeit von Philipp Joseph Jenisch und Johann Nette, was die lange Bauzeit und mehrfachen Umbauten widerspiegelt.
Der Name "Prinzenbau" verweist auf seine ursprüngliche Bestimmung als Residenz für die württembergischen Prinzen. Heute können Besucher die elegante Fassade bewundern, an der die verschiedenen architektonischen Stile die lange Baugeschichte des Gebäudes widerspiegeln.
Das Gebäude befindet sich am Schillerplatz im Stadtzentrum und ist zu Fuß leicht vom Bahnhof und von Königstraße erreichbar. Der Kanzleibogen bietet eine überdachte Verbindung zu angrenzenden Bereichen, die bei schlechtem Wetter praktisch ist.
Das Kanzleibogen ist ein versteckter überdachter Durchgang aus dem Jahr 1711, der Schillerplatz mit Königstraße verbindet und eine praktische Verbindung durch die historische Altstadt schafft. Viele Besucher bemerken diese raffinierte architektonische Verbindung nicht, obwohl sie täglich von vielen Menschen genutzt wird.
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