Altes Jagdschlösschen Harreshausen, Schloss in Deutschland
Das Alte Jagdschlösschen Harreshausen ist ein kleines barockes Schloss in Hessen, das 1723 für die gräfliche Familie errichtet wurde. Das zweigeschossige Gebäude hat ein Mansardwalmdach und sitzt an einer Allee, die zum nahegelegenen Schloss Babenhausen führt.
Das Schlösschen wurde 1723 im Auftrag von Graf Johann Reinhard III. von Hanau gebaut und diente der gräflichen Jagdleidenschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb das Gebäude erhalten, während eine nahegelegene Waffenkammer aus dem Jahr 1779 durch Bombardierung zerstört wurde.
Das Jagdschlösschen steht als Zeichen der gräflichen Jagdkultur des 18. Jahrhunderts in der Landschaft. Die Allee mit ihren alten Bäumen verbindet es bis heute sichtbar mit Schloss Babenhausen und zeigt, wie die Herrscher ihre Macht durch solche Blickachsen ausdrückten.
Das Schlösschen steht auf Privatgrund und kann von außen vom Wanderweg oder der Allee aus besichtigt werden. Die Umgebung bietet mehrere gut markierte Wanderwege, die durch die Landschaft und an den alten Bäumen vorbeiführen.
Die Ulmen-Allee, die das Schlösschen mit Babenhausen verbindet, wurde nach einem Ulmensterben in den 1960er Jahren mit Linden und Kastanien neu bepflanzt. Heute steht diese Naturdenkmäler-Allee unter Schutz und zeigt, wie sich historische Landschaften an neue Bedingungen anpassen.
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