Abtei Königsmünster, Benediktinerabtei in Meschede, Deutschland
Königsmünster ist ein Benediktinerkloster auf einem Hügel in Meschede, das neben einer modernen Kirche Werkstätten, Rückzugshäuser und Schulgebäude umfasst. Die Anlage wird von einer funktionierenden Gemeinschaft bewohnt, die neben handwerklichen Arbeiten auch Unterricht anbietet.
Das Kloster wurde 1928 gegründet und erhielt Unterstützung von drei bayerischen Klöstern bei seinem Aufbau. Nach einer erzwungenen Schließung während der 1940er Jahre konnte die Gemeinschaft ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Die Metallwerkstatt des Klosters stellt bis heute religiöse Gegenstände wie Altäre und Leuchter her, die man in Kirchen weit über die Region hinaus findet. Diese handwerkliche Tradition verbindet die Mönche mit ihrer täglichen spirituellen Praxis.
Besucher können in den Unterkünften des Klosters übernachten und dabei an Ruhezeiten teilnehmen, um die Lebensweise der Mönche kennenzulernen. Der Klosterladen bietet handgefertigte Produkte wie Schokolade und Schmuck an, die in den Werkstätten hergestellt werden.
Das Kloster ist Mitglied der Congregation of Saint Ottilien, einer weltweiten Ordensgemeinschaft mit Missionsarbeit auf mehreren Kontinenten. Diese internationale Verbindung prägt das Leben der Mönche und ihre Kontakte über Grenzen hinweg.
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