Klausenkapelle, Klosterkapelle in Meschede, Deutschland.
St. Michaels-Kapelle ist eine Kapelle auf dem Klausenberg bei Meschede in Nordrhein-Westfalen und zeigt romanischen Baustil mit dicken Steinmauern und runden Bogenfenstern. Das Bauwerk sitzt auf einem Hügel und bietet von hier aus Ausblicke auf die Umgebung.
Das Bauwerk entstand um 1150 als Ersatz für eine Holzkapelle aus dem 10. Jahrhundert, die möglicherweise an der Stelle eines älteren heidnischen Heiligtums stand. Im Jahr 1425 wurde eine Eremitage hinzugefügt, wo sich eine gelernte Frau niederließ.
Die Kapelle beherbergt einen wertvollen spätgotischen Schnitzaltar, der nach der Schließung des Klosters Galilea dorthin verlegt wurde. Das Kunstwerk zeigt die handwerkliche Meisterschaft aus dieser Zeit und zieht Besucher an, die sich für religiöse Kunst interessieren.
Der Weg zum Heiligtum führt über einen Kreuzweg-Pfad, der etwa 300 Meter ostwärts an der Klausenweg-Straße beginnt, gegenüber einer Christus-Statue. Der Pfad endet an der Nordseite des Bauwerks und ermöglicht Besuchern einen schrittweisen Aufstieg.
In 1425 wurde eine Eremitage angebaut, in der sich Kunigunde Vesvogel, eine gelehrte Frau mit Lateinkenntnissen, als erste Bewohnerin niederließ. Diese ungewöhnliche Siedlung einer gebildeten Frau in einer abgelegenen Eremitage war für ihre Zeit bemerkenswert.
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