Ruwer-Hochwald-Radweg, Radweg auf ehemaliger Bahntrasse
Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist ein 48 Kilometer langer Fahrradweg von Trier nach Hermeskeil, der einem ehemaligen Bahngleis folgt und hauptsächlich auf dem ursprünglichen Streckenverlauf verläuft. Der Weg bietet sanfte Steigungen, führt durch Wälder, Weinberge und kleine Dörfer, mit alten Bahnbrücken und Stationsgebäuden, die das historische Erbe der Hochwaldbahn bewahrt haben.
Der Weg folgt der Hochwaldbahn, einer Eisenbahnlinie aus dem späten 19. Jahrhundert, die Passagier- und Gütertransporte beförderte, bis sie Ende des 20. Jahrhunderts eingestellt wurde. Nach ihrer Stilllegung wurde die alte Trasse zwischen 2005 und 2009 schrittweise zu einem Fahrradweg umgebaut, wobei der Streckenverlauf und viele Originalbauten erhalten blieben.
Der Weg verbindet Menschen aus verschiedenen Orten und ermöglicht Begegnungen in kleinen Dorfgemeinschaften wie Waldrach oder Kell am See. Besucher erleben hier lokale Traditionen wie regionale Weine und können mit Einwohnern ins Gespräch kommen, die gerne von ihrer Heimat erzählen.
Der Weg ist gut beschildert und mit GPS-Spuren ausgestattet, was die Orientierung erleichtert. In Ortschaften wie Waldrach, Kell am See und Hermeskeil gibt es Rastplätze, Cafes und Läden, wo Reisende eine Pause einlegen oder Verpflegung kaufen können.
Ein besonderes Merkmal ist eine 39 Meter lange Holzbrücke aus Sibirischer Lärche, die eine historische Eisenbahnbrücke nachbildet und dem Design der Kapellbrücke in Luzern ähnelt. Diese ungewöhnliche Konstruktion macht die Fahrt einprägsam und zeigt die Sorgfalt bei der Umgestaltung des Weges.
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