Bahnhof Bad Kleinen, Eisenbahnknotenpunkt in Bad Kleinen, Deutschland.
Bad Kleinen ist ein Eisenbahnknotenpunkt in Mecklenburg-Vorpommern, an dem sich Strecken nach Wismar, Lübeck, Schwerin und Rostock treffen. Das Bahnhofsgebäude liegt abseits der Gleise, die über einen Tunnel unter den Schienen erreichbar sind.
Der Bahnhof wurde 1848 im Zuge der Verlängerung der Strecke Hagenow Land-Schwerin nach Wismar eröffnet und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Knotenpunkt im regionalen Schienennetz. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage mehrfach erweitert und angepasst, um dem wachsenden Verkehr gerecht zu werden.
Das Stationsgebäude aus dem 19. Jahrhundert steht heute unter Denkmalschutz und ist eines der wenigen erhaltenen Bahnhofsgebäude dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Reisende, die hier umsteigen, bewegen sich durch Räume, deren Gestaltung noch deutlich an die frühe Eisenbahnzeit erinnert.
Da das Hauptgebäude keinen direkten Zugang zu den Gleisen hat, müssen alle Reisenden den Tunnel nutzen, um die Bahnsteige zu erreichen. Es empfiehlt sich, etwas mehr Zeit einzuplanen, insbesondere bei Gepäck oder eingeschränkter Mobilität.
Während der umfangreichen Renovierungsarbeiten zwischen 2016 und 2018 blieb der Bahnhof durchgehend in Betrieb, ohne den laufenden Zugverkehr zu unterbrechen. Der Umbau verwandelte ihn von einem Vollservicebahnhof in einen reinen Betriebsbahnhof, der auf die Bedürfnisse des modernen Zugbetriebs ausgerichtet ist.
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