Ahlsburg, Mittelalterliche Burgruine in Ilsenburg, Deutschland.
Die Ahlsburg, auch Alerdestein genannt, ist die Ruine einer Reichs- und Höhenburg auf einem Bergsporn mit steil abfallenden Granitklippen über dem rechten, östlichen Ufer der Ecker, etwa 4 km westlich von Ilsenburg. Die Ecker umfließt den Sporn dreiseitig. Erhalten sind Reste von Fundamenten, Grundmauern und der Burggraben.
Kaiser Karl IV verlieh die Burg 1357 durch eine Schenkungsurkunde an die Gebrüder Alard. Die Festung war als kaiserliche Befestigung für die Durchsetzung von Jagdgesetzen in den umliegenden Wäldern zuständig.
Der Name der Burg erscheint in den Quellen in mehreren Formen: Ahlsburg, Alerdestein, Mahlsburg und Wahlburg. Die Form Alerdestein verbindet sie mit dem Geschlecht von Burgdorf, dessen Mitglieder Alard der Ältere und Alard der Jüngere in der Urkunde von 1357 genannt werden. Heute sind nur noch Reste von Fundamenten, Grundmauern und der Burggraben im Birkenpionierwald zu sehen.
Vom früheren Kolonnenweg weist ein Schild an einer Rechtskurve bergauf zur Ahlsburg; der Anstieg von der Ecker beträgt etwa 100 m. Die Ruine liegt auf einem Bergsporn über dem Ostufer der Ecker, im Nordharz und im Nationalpark Harz. Erhalten sind nur Fundamentreste, Grundmauern und der Burggraben, der Boden ist uneben.
Der Standort ist extrem schmal und weit oben auf dem Fels positioniert, so dass die Burg von drei Seiten vom Fluss Ecker umgeben ist. Diese Lage machte sie zu einem fast uneinnehmbar wirkenden Bollwerk, auch wenn heute nur noch Steine und eine weite Aussicht verbleiben.
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