Altmünsterkirche, Evangelische Kirche in Mainz, Deutschland
Die Altmünsterkirche ist ein protestantisches Gotteshaus zwischen Münsterstraße und Walpodenstraße, das mit zwei weißen Türmen charakteristische Merkmale der Mainzer Altstadt trägt. Der Innenraum beherbergt zwei Orgeln und ist durch seine klare Architektur geprägt.
Die Kirche entstand um 700 nach Christus als Frauenkonvent unter der Leitung von Sankt Bilhildis und folgte zunächst der Benediktinerregel. Im 13. Jahrhundert wechselte die Gemeinschaft zur Zisterzienserregel über.
Die Kirche war lange Zeit ein Ort für religiöse Prozessionen und Feierlichkeiten, die das Leben der Mainzer Bevölkerung prägten. Heute nutzen Musikstudenten die beiden Orgeln für ihre Arbeit, was dem Raum eine lebendige akustische Dimension gibt.
Das Gebäude liegt in einem zentralen Bereich der Altstadt und ist zu Fuß leicht erreichbar. Die beste Zeit für einen Besuch hängt davon ab, ob man das Gebäude von außen erkunden oder mögliche Veranstaltungen besuchen möchte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in den 1950er Jahren durch Architekt Otto Vogel grundlegend umgebaut und der Haupteingang zur Walpodenstraße verlegt. Diese Rekonstruktion rettete die Kirche vor dem Verfall und gab ihr eine neue Gestalt in der Nachkriegszeit.
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