Altsachsenheim, Mittelalterliche Burgruine in Sachsenheim, Deutschland.
Altsachsenheim ist die Ruine einer Höhenburg an der Hangkante der Hochebene über Untermberg im Enztal, auf 230 m ü. NN. Die Kernburg ist nahezu quadratisch, 30 Meter in Nord-Süd- und knapp 28 Meter in Ost-West-Richtung, mit bis zu 14 Meter hohen Mauern von rund 3 Metern Stärke, auf der Talseite 2,4 Metern. Kragsteine im Innern zeigen, dass die einstigen Gebäude drei Geschosse hatten.
Die Burg wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und war lange Zeit der Stammsitz der Herren von Sachsenheim. Im frühen 15. Jahrhundert gelangte sie in den Besitz der Herren von Nippenburg und verlor an Bedeutung.
Der Ort war lange Zeit ein Zeichen der Macht über das Tal und die Handelsrouten, die hier verliefen. Menschen erkannten die Burg von weitem und wussten, wer über diese Gegend herrschte.
Die Ruine liegt an der Hangkante der Hochebene über Untermberg im Enztal, auf 230 m ü. NN. Westlich der Burg führt ein steiler Hohlweg vom Weiler Egartenhof in einer Klinge nach Untermberg hinunter. Die Südwand der Kernburg steht knapp einen Meter hinter der Markungsgrenze von Großsachsenheim und Untermberg.
An den Kragsteinen im Inneren ist ablesbar, dass die einstigen Gebäude drei Geschosse hatten, nicht vier. Die Südwand steht knapp einen Meter hinter der Markungsgrenze zwischen Großsachsenheim und Untermberg, was auf einen Zuerwerb Untermberger Winzer nach der Aufgabe der Burg schließen lässt.
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