Schloss Bietigheim, Renaissanceschloss in Bietigheim-Bissingen, Deutschland.
Schloss Bietigheim ist ein Renaissanceschloss, das aus Stein errichtet wurde und hohe Fenster sowie gotische und klassische Bauformen zeigt. Das Bauwerk vereint Merkmale verschiedener Epochen, da es im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut und erweitert wurde.
Die Anlage entstand 1386 auf Betreiben von Antonia Visconti, der Ehefrau Graf Eberhards III. von Württemberg, und umfasste Amtshof, Schloss, Fruchtkasten, Keller und Schlosskelter. Wegen Platzmangels im Amtshof wurde 1506 das Neue Schloss oder Württembergische Amtsschloss als Sitz des Vogtes errichtet und 1542 auf die heutige Größe ausgebaut. Ein Brand beschädigte 1707 mehrere Gebäude schwer; nur das Amtshaus blieb unversehrt, und da das Alte Schloss seit 1667 unbewohnt war, ließ der Herzog es nicht wieder aufbauen.
Die Anlage trägt den Namen des Ortes Bietigheim, an dessen Marktplatz sie liegt. Seit der Renovierung 2000 bis 2002 sind im ehemaligen Amtshaus und den angrenzenden Gebäuden die städtische Musikschule, die Kunstschule Labyrinth, die Volkshochschule und das Kultur- und Sportamt der Stadt untergebracht, dazu eine Brauerei und zwei Läden.
Die Anlage liegt am südwestlichen Rand der Bietigheimer Altstadt nahe dem Marktplatz und beherbergt heute die Musikschule, die Kunstschule Labyrinth, eine Volkshochschule, eine Brauerei und zwei Läden. Die Gebäude wurden zwischen 2000 und 2002 renoviert; im Amtshaus war bis 1999 das Finanzamt untergebracht. Öffnungszeiten sollte man bei den einzelnen Einrichtungen erfragen.
Das Alte Schloss stand seit 1667 leer und wurde nach dem Brand von 1707, der nur das Amtshaus verschonte, nicht wieder aufgebaut; der Herzog von Württemberg ließ es aufgeben. Im erhaltenen Amtshaus saß vom 19. Jahrhundert bis 1999 das Finanzamt der Stadt, ehe die Renovierung 2000–2002 Musikschule, Kunstschule Labyrinth, Volkshochschule, eine Brauerei und zwei Läden unterbrachte.
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