Mainz-Kostheim, Weinbaubezirk in Wiesbaden, Deutschland
Mainz-Kostheim ist ein Ortsbezirk in Wiesbaden an der Grenze zum Rhein mit Blick auf die gegenüberliegende Stadt Mainz. Das Gebiet liegt auf einer Höhe von etwa 89 Metern und erstreckt sich zwischen dem Fluss und der Stadt mit Wohnvierteln und landwirtschaftlichen Flächen.
Das Gebiet war lange Zeit Teil von Mainz, bis die politische Grenzziehung 1945 es Wiesbaden zuordnete. Diese Veränderung folgte der Aufteilung der Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Rhein zur neuen Grenze wurde.
Der Ort ist geprägt durch seine Verbindung zu Weinen aus der Region, die in lokalen Läden und bei Treffen der Gemeinde zu finden sind. Besucher sehen überall Hinweise auf diese Weinbautradition im Straßenbild.
Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut von Wiesbaden und Mainz erreichbar und bietet verschiedene Wege zum Erkunden der Gegend. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Jahreszeiten mit angenehmem Wetter, wenn die Weinkultur besonders sichtbar ist.
Die Region erlebte eine umfangreiche mittelalterliche Zusammenkunft im Jahr 1184, als der Kaiser Adlige zu diesem Ort einberief. Dieses Ereignis an der Maaraue gilt als eine der großen Versammlungen jener Zeit.
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