Pfronten, Alpengemeinde im Ostallgäu, Deutschland.
Pfronten ist eine Gemeinde an der nördlichen Seite der Allgäuer Alpen und besteht aus dreizehn kleineren Ortschaften, durch die der Fluss Vils fließt. Das Gebiet erstreckt sich über ein hügeliges Gelände mit Wiesen, Wäldern und Bergen, die allmählich nach Süden ansteigen.
Das Gebiet unterstand vom frühen 14. Jahrhundert bis 1803 dem Benediktinerkloster Augsburg und wurde dann durch die Säkularisierung Teil Bayerns. Diese kirchliche Herrschaft prägte über 500 Jahre lang die Entwicklung der Region.
Die traditionelle Bauweise mit Lüftlmalerei prägt das Ortsbild, wobei bunte Fassaden in den Dorfkernen die lokale Handwerkstradition widerspiegeln. Diese Art der Wandbemalung zeigt bis heute, wie wichtig kunstvolle Gestaltung für die Bewohner ist.
Die Außerfernbahn verbindet Pfronten mit dem überregionalen Bahnnetz und ermöglicht Anschlüsse zu größeren Städten in der Umgebung. Im Winter können Straßen in höheren Lagen schneereich sein, daher sollte man die Wetterbedingungen beachten.
Auf dem Falkenstein stehen die Überreste einer Burg auf 1.268 Metern Höhe, was sie zu den höchstgelegenen Burgruinen Deutschlands macht. Trotz ihrer exponierten Lage sind diese Ruinen ein faszinierendes Ziel für Besucher, die bereit sind, hinaufzuwandern.
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