Kaub, Mittelalterliche Gemeinde am Rhein im Rhein-Lahn-Kreis, Deutschland.
Kaub ist eine Gemeinde am Rhein in der Region Rhein-Lahn-Kreis, die auf der Uferzone liegt und durch ihre dichte mittelalterliche Bebauung geprägt ist. Der Pfalzgrafenstein, ein Schloss auf einer Insel inmitten des Flusses, ist das markanteste Bauwerk und prägt das Erscheinungsbild der Stadt.
Die Stadt erhielt 1324 von Ludwig dem Bayern eine Stadtprivilegien, worauf kurz darauf 1326 eine Zollstation am Rhein entstand. Diese Einrichtung machte Kaub zu einem wichtigen Ort für den Handelsverkehr auf dem Fluss.
Der Name Kaubs leitet sich von einer keltischen Siedlung ab, und die mittelalterliche Altstadt zeigt noch heute enge Gassen mit Fachwerk- und Steinhäusern. Die Bewohner nutzen die Uferbereiche als Treffpunkte und die Kirche steht im Zentrum des öffentlichen Lebens.
Das Schloss Pfalzgrafenstein kann per Fähre vom Ufer aus erreicht werden und bietet einen guten Blick auf die Stadt. Die erhaltenen Stadtmauern ermöglichen Spaziergänge auf erhöhten Wegen, besonders nützlich bei Hochwasser.
Der Mainzerturm, ein Rest der mittelalterlichen Befestigungen, beherbergt heute eine moderne Kreditgenossenschaft, während er seine alte Steinfassade behält. Wenige Besucher bemerken diese Mischung aus historischer Struktur und zeitgenössischem Geschäftsbetrieb beim Spaziergang durch die Stadt.
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