Untersee, Holomiktischer See in Thurgau und Schaffhausen, Schweiz.
Der Untersee ist ein holoimmiktischer See, der sich über Deutschland und die Schweiz erstreckt und durchschnittlich 13 Meter tief ist. Er liegt auf 395 Metern Höhe und bedeckt etwa 62 Quadratkilometer mit gently sloping Ufern in vielen Bereichen.
Die Römer nannten dieses Gewässer Lacus Acronius, während mittelalterliche Aufzeichnungen es als Bodamicus Lacus erwähnen. Im Laufe der Zeit erhielt es seinen heutigen Namen Untersee, während die Verbindung zu benachbarten Wassersystemen bestehen blieb.
Der See verbindet mehrere Siedlungen wie Gottlieben, Ermatingen und Stein am Rhein in der Schweiz sowie Radolfzell und Konstanz in Deutschland miteinander. Seine Ufer sind geprägt durch kleine Dörfer und Häfen, die vom Wasser und seinen Ressourcen leben.
Die Wollmatinger Ried Naturschutzzone in der Nähe des Rheinsee-Abschnitts ermöglicht es, saisonale Beobachtungen von Pflanzen und Tieren zu machen. Beste Zeit zum Besuchen ist das Frühjahr und der Herbst, wenn Zugvögel durchziehen und das Licht besonders schön ist.
Das Untersee erhält Wasser aus der Aachtopf-Karstquelle über die Radolfzeller Aach, eine unterirdische Verbindung zwischen zwei großen Flusssystemen. Diese Quelle speist den See mit Wasser aus tieferen geologischen Schichten, die besonders kalt und rein sind.
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