Oppidum von Manching, Keltische Befestigungsanlage in Manching, Deutschland
Das Oppidum von Manching war eine große keltische Siedlung mit Befestigungswällen, die Holzbalken und Metallnägel zum Zusammenhalten verwendeten. Die Anlage erstreckte sich über ein großes Gelände und war durch mehrere Verteidigungslinien geschützt.
Die Siedlung entstand in der Antike an einem Ort, wo wichtige Handelswege zusammenkamen und ermöglichte den Bewohnern, von Waren auszutauschen zu profitieren. Sie wuchs zu einer bedeutsamen Handelsstadt heran, bevor sie später verlassen wurde.
Der Ort zeigt Spuren von Handwerkstätten, in denen Menschen Eisen bearbeiteten, Glasperlen herstellten und Stoffe webten. Diese Arbeiten waren Teil des täglichen Lebens und zeigen, wie spezialisiert die Bewohner bereits waren.
Das Gelände kann zu Fuß erkundet werden und zeigt rekonstruierte Wallabschnitte, um die Ausmaße der früheren Befestigungen zu verstehen. Ein Museum in der Nähe zeigt Funde aus der Ausgrabung und hilft, das Alltagsleben der damaligen Zeit zu erfassen.
Ausgrabungen brachten einen goldenen Kultobjekt aus der Vorzeit ans Licht, das Einblick in die religiösen Überzeugungen der Bewohner gibt. Auch die Menge an Metallnägeln, die man fand, zeigt die technische Raffinesse, die beim Bau der Befestigungen verwendet wurde.
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