Taunusstein, Stadtgemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis, Deutschland.
Taunusstein ist ein größerer Ort in der Hügellandschaft zwischen Wiesbaden und dem Rheingebiet, der sich über mehrere zusammengewachsene Dörfer erstreckt. Die Siedlungen liegen auf verschiedenen Höhenlagen, umgeben von Wald und Weideland, mit einigen alten Dorfkernen, die noch ihre traditionelle Struktur bewahrt haben.
Der Ort entstand 1971 aus der Vereinigung von zehn Dörfern, darunter Bleidenstadt und Wehen, um ein neues Verwaltungszentrum in der Region zu schaffen. Diese Zusammenlegung machte ihn zum größten Ort im Landkreis Rheingau-Taunus.
Die Stadt trägt Spuren ihrer Vergangenheit in Denkmälern und Straßennamen, die an die nassauische Geschichte erinnern. Besucher werden diese regionalen Bezüge beim Spaziergang durch die verschiedenen Ortsteile entdecken.
Die Stadt ist von mehreren Straßen gut erreichbar und liegt etwa 10 Kilometer nordwestlich von Wiesbaden, wodurch größere Orte schnell zu erreichen sind. Die Busverbindungen im Ort selbst ermöglichen es, zwischen den verschiedenen Dorfteilen zu reisen, besonders wenn man ohne Auto unterwegs ist.
Der Fluss Aar entspringt hier in einem Ortsteil nahe bei den Resten eines römischen Wachtturms aus der antiken Grenze zwischen den Römern und Germanien. Diese archäologische Stelle gehört zum UNESCO-Welterbe und zeigt eine wichtige Schicht der europäischen Geschichte.
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