Karlstor, Mittelalterlicher Torturm am Karlsplatz, München, Deutschland.
Das Karlstor ist ein Torgebäude mit zwei seitlichen Türmen, die durch einen großen Mittelbogen verbunden sind. Die Struktur markiert den westlichen Zugang zur Fußgängerzone von Münchens Innenstadt und ist ein wichtiger Orientierungspunkt am Karlsplatz.
Das Tor wurde im 14. Jahrhundert als Neuhauser Tor erbaut und war ursprünglich Teil der Stadtmauer. Nach einer Schießpulverexplosion 1862 wurde die Struktur vollständig neu errichtet und erhielt ihre heutige Form.
Die vier Steinfiguren im Bogen zeigen Personen, die für München wichtig waren. Sie sind Teil des Tores und gehören zur visuellen Geschichte, die man beim Durchgehen sehen kann.
Das Tor ist leicht zu Fuß erreichbar und dient als natürlicher Übergang zwischen Karlsplatz und der Fußgängerzone. Die breite Öffnung ermöglicht einfaches Durchgehen auch wenn viele Menschen unterwegs sind.
Unter dem Tor wurde 1970 ein verborgener Tunnel entdeckt, der historisch von Soldaten und Bürgern für den Zugang zur Stadt genutzt wurde. Dieser unterirdische Weg zeigt, wie Menschen früher die Stadt durchquerten, wenn der Haupteingang blockiert war.
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