Arboretum der Insel Mainau, Botanische Sammlung auf der Insel Mainau, Deutschland.
Das Arboretum von Mainau ist eine botanische Sammlung auf einer Insel im Bodensee mit rund 45 Hektar Fläche, auf der etwa 500 Arten von Laub- und Nadelbäumen wachsen. Das subtropische Klima der Umgebung ermöglicht das Gedeihen seltener Baumarten, die sonst in dieser Region nicht heimisch sind.
Der Großherzog Friedrich I. von Baden erwarb die Insel Mainau 1853 und begann mit der Bepflanzung von Exotenbäumen, darunter Riesenmammutbäume aus Kalifornien. Diese frühe Phase prägte den Charakter des Ortes und legte den Grundstein für das heutige Aussehen.
Der italienische Rosengarten zeigt verschiedene Rosensorten in symmetrischen Anordnungen, umgeben von klassischen Pergolen, Brunnen und Steinplastiken, die den Garten wie ein lebendiges Kunstwerk gestalten.
Der Ort ist täglich zugänglich und kann bequem mit Busverbindungen oder Fähren von verschiedenen Punkten rund um den Bodensee erreicht werden. Die Wege sind gut ausgebaut und ermöglichen es Besuchern, die gesamte Anlage zu erkunden.
Einige der Sequoien und Urweltmammutbäume stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und sind damit über 150 Jahre alt. Diese älteren Bäume zeigen, wie erfolgreich die ursprüngliche Bepflanzung war und sind lebende Zeugen der frühen Gartengeschichte.
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