Veitshöchheim, Flussgemeinde mit Rokokogärten in Würzburg, Deutschland
Veitshöchheim liegt am rechten Ufer des Mains und prägt sich durch steinerne Bürgerhäuser, mit Blumen geschmückte Straßen und ein ehemaliges Jagdschloss mit formalen Gärten. Der Ort bildet eine zusammenhängende Siedlung, die sich entlang des Flusses erstreckt und Wohnbereiche mit einem denkmalgeschützten Palastensemble verbindet.
Das Jagdschloss entstand zwischen 1680 und 1682 als Rückzugsort für die Würzburger Fürstbischöfe und wurde 1753 von Balthasar Neumann im Rokoko-Stil überarbeitet. Diese Umbauphase machte es zu einem der bedeutendsten Bauten der fränkischen Barockarchitektur.
Das jährliche Fernsehspektakel „Fastnacht in Franken
Der Bahnhof neben dem Schloss verbindet den Ort bequem mit Würzburg für Tagesbesucher und andere Regionen. Ausflugsboote auf dem Main bieten eine alternative Anreise und ermöglichen es, die Landschaft vom Wasser aus zu erkunden.
Die Gartenanlagen beherbergen das Schneckenhaus, ein kleines Bauwerk das vollständig aus Muscheln gefertigt wurde, sowie eine Pegasus-Statue aus Schneckengehäusen. Diese kuriosen Dekorationen zeigen die spielerischen und exzentrischen Vorlieben der Fürstbischöfe, die diesen Rückzugsort einst nutzten.
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