Maintalbrücke Veitshöchheim, Eisenbahnbrücke in Würzburg, Deutschland.
Die Maintalbrücke Veitshöchheim ist eine Eisenbahnbrücke aus Spannbeton, die das Maintal zwischen Veitshöchheim und Margetshöchheim überquert. Sie wurde mit flacher Konstruktion gebaut und führt über mehrere Verkehrswege einschließlich der Bundesstraße 27 und eine Bahnlinie.
Die Brücke ging aus der Planung der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg hervor: Das Raumordnungsverfahren für ihren Abschnitt wurde im August 1975 beantragt, elf Trassierungsvarianten im Raum Würzburg wurden untersucht. Gegen das Projekt bildete sich die Bürgeraktion Veitshöchheim, und der Bayerische Landesdenkmalrat befürchtete eine Beeinträchtigung der Aussicht aus dem Veitshöchheimer Hofgarten. Die ursprünglich geplante Höhe von bis zu 50 Metern wurde auf 29 Meter abgesenkt, der Stahlbogen aus Ästhetik- und Lärmschutzgründen durch eine Flachbrücke ersetzt.
Das Brückendesign wurde von einem hohen Bogen zu einer flachen Struktur geändert, nachdem die Gemeinde ihre Bedenken geäußert hatte.
Die Brücke trägt die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg bei Streckenkilometer 322 und ist nicht begehbar. Am besten sieht man sie von den Wegen und Straßen im Maintal darunter, wo das 1280 Meter lange Bauwerk den Fluss in maximal 30 Metern Höhe überspannt. Die Mainquerung liegt bei Stromkilometer 244,86.
Die Brückenhöhe wurde nach Protesten von geplanten 50 Metern auf 29 Meter abgesenkt, und ein ursprünglich geplanter Stahlbogen wurde aus Ästhetik- und Lärmschutzgründen zu einer Flachbrücke. Untersuchungen an einem Modell im Maßstab 1:1.000 und mit an Schnüren befestigten Wetterballons zeigten, dass eine tiefe Streckenführung die Blicke aus dem Veitshöchheimer Hofgarten auf die Hänge des Maintals frei hält.
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