Nonnenwerth, Parklandschaft im Norden von Bonn, Deutschland
Nonnenwerth ist eine bewaldete Rheininsel bei Remagen mit Spazierwegen, Wiesen und den Überresten eines alten Klosters. Die Insel erstreckt sich über etwa sieben Hektar und zeigt neben historischen Gebäuden auch Uferzonen, an denen Enten und Schwäne zu sehen sind.
Das Benediktinerinnenkloster entstand 1126 unter Abt Cuno von Siegburg und blieb bis zur Säkularisierung 1802 bewohnt. Später wurde das Gelände für eine Schule genutzt, die bis heute auf der Insel tätig ist.
Der Name Nonnenwerth erinnert an die Benediktinerinnen, die hier jahrhundertelang lebten und die Kirche mit ihrem markanten Turm hinterließen. Besucher sehen heute neben den Klostermauern auch einen gepflegten Park, den Schulgruppen und Wanderer gern für Pausen nutzen.
Die Fähre verbindet das Festland mit der Insel von Frühjahr bis Herbst nach Fahrplan, die Überfahrt dauert nur wenige Minuten. Wer die Wege erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk tragen, da manche Pfade uneben sein können.
Franz Liszt schrieb zwischen 1840 und 1883 acht Fassungen eines Klavierstücks mit dem Titel Die Zelle in Nonnenwerth, nachdem er die Insel besucht hatte. Das Werk spiegelt die romantische Stimmung wider, die Künstler im 19. Jahrhundert mit diesem Ort verbanden.
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