Remagen, Rheinstadt in Rheinland-Pfalz, Deutschland.
Remagen ist eine Stadt am westlichen Rheinufer im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, Deutschland. Die Siedlung erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang des Flusses, mit einer Promenade, Wohnvierteln und zwei steinernen Türmen dort, wo früher eine Brücke das Wasser überquerte.
Im Jahr 1945 nahmen amerikanische Truppen eine Brücke ein, die noch über den Rhein stand, und schufen so einen Übergang tief ins deutsche Hinterland. Die Brücke stürzte wenige Tage später ein, doch die Operation hatte den Vormarsch nach Osten bereits beschleunigt.
Der Name dieser Siedlung geht auf das römische Rigomagus zurück, einen Grenzposten an der Rheinstraße zwischen Bonn und Koblenz. Heute kommen Besucher wegen der Kunsthalle, die über den Gleisen in einem Neubau mit Panoramafenstern hängt, oder wegen der Brückentürme am Flussufer.
Züge fahren regelmäßig nach Köln im Norden und nach Koblenz im Süden, mit Bahnsteigen direkt am Flussufer. Vom Bahnhof aus führen Treppen und eine Fußgängerbrücke über die Gleise zur Straße hinauf.
In den beiden Türmen am Ufer zeigt ein Museum Fundstücke und Dokumente vom Brückenkampf im März 1945. Die Ausstellung beschreibt, wie Soldaten und Ingenieure versuchten, die Überquerung zu sichern oder zu sprengen.
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