Schloss Ernich, Neobarockes Schloss in Remagen, Deutschland
Schloss Ernich ist ein neubargockes Herrenhaus in Remagen mit drei Flügeln und elf Achsen an seiner östlichen Gartenfassade. Die zentrale Projektion mit dreieckigem Giebel orientiert sich zum Rhein hin.
Der Industriemagnat Arnold von Guillaume ließ das Schloss zwischen 1906 und 1908 von Architekt Ernst von Ihne als Privatwohnsitz erbauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zur diplomatischen Residenz umgenutzt.
Das Schloss war von 1949 bis 1999 Sitz französischer Diplomaten und diente zunächst dem Hochkommissar und später der französischen Botschaft. In dieser Zeit prägte es das französisch-deutsche Verhältnis in der Region nachhaltig.
Das Anwesen liegt auf 134 Metern Höhe und ist über eine private, gewundene Straße neben dem Rhein mit der Kreisstraße 40 verbunden. Der Zugang folgt der Flusslandschaft und bindet sich in die lokale Topografie ein.
Das Anwesen beherbergt verschiedene historische Nebengebäude wie ein ehemaliges Kutscherhaus, ein Gärtnerhaus und eine alte Kegelbahn. Diese Strukturen vermitteln einen Eindruck von den Aktivitäten und der Selbstversorgung eines großen Privatgutes.
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