Burg Vilzelt, Mittelalterliche Burg in Unkel, Deutschland
Burg Vilzelt ist eine Burganlage in Unkel mit Steinmauern, Wassergräben und Wehrelementen aus dem Mittelalter. Die Architektur zeigt typische Merkmale von Befestigungen dieser Zeit und steht als Privatbesitz nicht der Öffentlichkeit offen.
Die Burg wurde 1290 erstmals urkundlich erwähnt, nachdem Arnold von Unkel sie dem Deutschen Orden übergab. Sie wurde später eine Residenz der Kölner Erzbischöfe und erlebte bedeutende Übergänge zwischen verschiedenen Herrschaften.
Das Wappen von Fürst Hesso Leopold Heinrich von Leiningen und Gräfin Marie-Louise Agathe von Nesselrode-Ehreshoven prangt über dem Eingang und erzählt von der adeligen Verbindung des Ortes. Diese Heraldik zeigt noch heute die Verbindung zu den Adelsfamilien, die das Schloss über Jahrhunderte geprägt haben.
Die Burg befindet sich in Privatbesitz und ist nicht für Besucher zugänglich. Sie können das Gebäude von außen bewundern, wenn Sie in der Nähe von Unkel spazieren.
Die Burg kehrte 1953 durch den Verkauf an Baron Markwart von Sobeck-Werder zu der ursprünglichen Familie zurück, nachdem die Familie Nesselrode sie 455 Jahre lang besessen hatte. Dieser Rückkauf war ungewöhnlich und beendete eine lange Periode der Herrschaft unter einem anderen Adelsgeschlecht.
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