Schloss Marienfels, Neogotischer Palast in Remagen, Deutschland
Schloss Marienfels ist ein neugotisches Herrenhaus am Hang oberhalb des Rheins in Remagen. Die Anlage umfasst achtzehn Räume auf etwa 800 Quadratmetern Wohnfläche und liegt in einem bewaldeten Park von rund zehn Hektar.
Der Zuckerfabrikant Eduard Frings aus Krefeld erwarb das Grundstück auf dem Bergrücken und ließ das Gebäude 1859 nach Plänen von Carl Schnitzler errichten. Die neugotische Bauweise entsprach dem romantischen Zeitgeist im damaligen Preußen.
Der Name bezieht sich auf die Marienfigur, die der erste Eigentümer am Hang aufstellen ließ. Das Gebäude zeigt heute noch neugotische Formen mit spitzen Türmen und Zinnen, die an eine mittelalterliche Burg erinnern.
Das Anwesen liegt am linken Rheinufer zwischen der Bundesstraße 9 und der Bahnstrecke Köln–Koblenz. Der bewaldete Park bietet Schatten und ein ruhiges Umfeld für einen Spaziergang.
Unterhalb des Gebäudes steht eine große Marienfigur, die der erste Besitzer errichten ließ. Nach einer örtlichen Legende wohnte der Teufel in einer Höhle im Berg, und die Statue sollte ihn fernhalten.
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