Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Zeitgenössisches Kunstmuseum in Rolandseck, Deutschland
Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist ein Kunstmuseum in Remagen, das sich auf zwei Gebäuden verteilt: einem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude und einem modernen weißen Bau des Architekten Richard Meier. Beide Strukturen stehen unmittelbar am Rhein und schaffen zusammen einen Ausstellungsort mit historischem und zeitgenössischem Charakter.
Ab 1964 machte Johannes Wasmuth den Bahnhof Rolandseck zu einem Zentrum kulturellen Lebens mit Konzerten und Ausstellungen; Künstler lebten und arbeiteten im Gebäude. Nach seinem Tod im September 1997 endete das kulturelle Leben vorerst. Am 22. Oktober 2004 wurde der Bahnhof als Arp-Museum wieder eröffnet, am 29. September 2007 folgte der Neubau von Richard Meier am Hang oberhalb.
Die Sammlung zeigt Werke von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, deren Arbeiten das Haus prägen. Der Ort versammelt auch historische Malereien aus der UNICEF Rau Collection, die Besucher in Kontakt mit Kunstgeschichte bringt.
Das Bahnhofsgebäude und der Bau von Richard Meier am Hang sind durch einen Tunnel und einen Aufzug verbunden; für den Wechsel zwischen den Ausstellungsebenen sollte man Zeit einplanen. Den Tunnel erhellt Barbara Trautmanns 17 Meter lange Neon-Leuchtspirale Kaa. Der Bahnhof liegt unten am Rhein, der Neubau darüber am Hang.
Die beiden Gebäude sind durch einen Tunnel verbunden, der einen Eisenbahntunnel nachbildet, aber nie Teil der echten Gleisstrecke war. Eine 17 Meter lange Neon-Leuchtspirale von Barbara Trautmann mit dem Titel „Kaa“, benannt nach der Schlange im Dschungelbuch, erhellt den Gang; sie stammt von 2007.
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