Haus Sölling, Villa in Rolandseck, einem Ortsteil der Stadt Remagen im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler.
Haus Sölling ist eine Villa in Remagen, die zwischen 1858 und 1860 erbaut wurde und in klassizistischem Stil mit klaren Linien und symmetrischen Details gestaltet ist. Das Gebäude steht auf einem Hügel über dem Rhein und wird von einem geschützten Garten umgeben, wobei es heute als Kulturdenkmal anerkannt ist.
Die Villa wurde von Friedrich Heinrich Sölling, einem wohlhabenden Kaufmann aus Essen, in Auftrag gegeben, der sich wie andere industrielle Familien am Rhein niederließ. Nach Söllings Tod 1859 erwarb seine Frau Bertha das fertiggestellte Haus 1861 bei einer Auktion, und später diente das Gebäude von den 1950er Jahren bis 1962 als Sitz des Johanniterordens.
Friedrich Heinrich Sölling, der Kaufmann, der das Haus in Auftrag gab, war Teil der wohlhabenden Industriellenfamilien, die sich am Rhein niederließen. Die Villa symbolisierte den Wohlstand und die Lebensweise des 19. Jahrhunderts und diente später dem Johanniterorden als Zentrale, was zeigt, wie Gebäude verschiedene Bedeutungen für eine Gemeinschaft annehmen können.
Das Haus liegt auf einem Hügel etwa 85 Meter über dem Meeresspiegel und bietet gute Ausblicke auf den Rhein und die umliegende Landschaft. Der Standort ist leicht zu Fuß erreichbar und ermöglicht es, die klassische Architektur und den geschützten Garten in ruhiger Umgebung zu erkunden.
Der ursprüngliche Entwurf der Villa beinhaltete einen Turm, der später entfernt wurde, sodass das heutige Erscheinungsbild vom ursprünglichen Plan abweicht. Diese Veränderung zeigt, wie Gebäude sich über Zeit hinweg anpassen und ihre Form verändern, während sie ihre historische Bedeutung bewahren.
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