Burg Rolandseck, Mittelalterliche Burgruine in Rolandswerth, Deutschland
Burg Rolandseck steht auf einer hohen Basaltfelsformation direkt über dem Mittelrheintal und zeigt heute nur noch fragmentarische Überreste ihrer ursprünglichen Struktur. Das bekannteste Merkmal ist ein einzelnes Steinfenster, das aus den Trümmern herausragt und von weitem sichtbar ist.
Die Festung wurde 1122 vom Kölner Erzbischof Friedrich I. gegründet, um zusammen mit einem benachbarten Frauenkloster die südliche Grenze des Bistums zu sichern. Nach einem Erdbeben 1673 zerfiel die Anlage, hinterließ aber diesen einen beständigen Fensterrahmen, der zum bleibenden Wahrzeichen wurde.
Die Burg war ein Ort der Sehnsucht für Dichter und Künstler, die ihre Ruinen in Gemälden und Texten verewigten. Diese Anziehungskraft entstand aus der melancholischen Schönheit ihrer Steinreste am Fluss.
Der Zugang zu den Ruinen ist kostenlos und ganzjährig möglich, und man kann die Überreste von mehreren Blickwinkeln aus erkunden. Ein Restaurant in der Nähe bietet Erfrischungen und Mahlzeiten mit Ausblick auf das Tal an.
Der einzelne Fensterrahmen, der die Ruine dominiert, wurde nach einem Erdbeben ursprünglich wieder aufgebaut und trägt einen eigenen Namen: der Rolandsbogen. Diese Bogenarchitektur hat Generationen von Besuchern fasziniert und wurde zu einem eigenständigen Wahrzeichen der ganzen Region.
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