Gut Calmuth, Historisches Schloss in Remagen, Deutschland
Gut Calmuth ist ein Schloss im Calmuth-Tal zwischen Remagen und Oberwinter, das auf einem ehemaligen Benediktinerklosterhof errichtet wurde und heute mit seinen ausgedehnten Jagdgründen einen großen Landschaftsbereich prägt. Die Anlage erstreckt sich über Waldgebiete mit alten Eichen, Buchen und Kastanien bis zu den Flussläufen von Ahr und Eifel hin.
Der Kaufmann Max von Guilleaume erwarb das Anwesen 1895 und ließ es bis 1911 umfassend ausbauen, wobei der alte Klosterplatz in ein stattliches Herrenhaus verwandelt wurde. Damit entstand eine neue Nutzung des historischen Ortes als privates Jagdschloss, die bis heute fortbesteht.
Das Anwesen bewahrt traditionelle Jagdpraktiken, die bis heute das Leben und die Rhythmen des Ortes prägen. Besucher können diese Verbindung zur lokalen Wildnistradition durch saisonale Veranstaltungen und handwerkliche Produkte aus eigenem Bestand unmittelbar erleben.
Der Ort liegt im Tal zwischen zwei Flussufern und ist am besten zu Fuß zu erkunden, wobei die waldigen Hänge sanfte Wanderwege bieten. Besucher sollten sich auf Wechsel zwischen offenen Feldern und dichten Baumbeständen einstellen, die das Laufen über das Anwesen prägen.
Auf dem Anwesen leben Mangalitza-Schweine in einem Gehege oberhalb des Schlosses, eine seltene Schweinerasse mit charakteristischem lockigem Fell. Diese Tiere sind Teil der traditionellen Bewirtschaftung und Fleischproduktion des Gutes.
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