Arbeitserziehungslager Heddernheim, Arbeitserziehungslager in Heddernheim, Frankfurt, Deutschland.
Das Lager in Heddernheim war ein Zwangsarbeitslager, das der Gestapo unterstand und Hunderte von Menschen festhielt. Das Gelände war Teil eines größeren Netzes mit weiteren Haftzentren in der Umgebung Frankfurts.
Das Lager entstand im August 1941 unter Gestapo-Kontrolle und existierte bis zur Befreiung durch alliierte Kräfte im Jahr 1945. Während dieser Jahre durchlief es verschiedene Phasen der Nutzung und Expansion.
Der Ort erinnert an die Zwangsarbeit und Verfolgung, die während der NS-Zeit tausende Menschen erleben mussten. Besucher können heute an diesem Ort nachvollziehen, wie das tägliche Leben der Häftlinge aussah.
Der Ort ist heute für Besucher zugänglich und bietet Informationsmaterialien zur Geschichte des Lagers. Die Besichtigung ist sinnvoll mit einem Besuch verbundener Gedenkstätten in der Stadt möglich.
Im April 1945 wurden über achtzig Frauen aus dem Lager zu einem anderen Ort transportiert, wo sie kurz nach ihrer Ankunft starben. Dieses Schicksal zeigt die letzten Phasen der Lagerverwaltung in den finalen Kriegsmonaten.
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