Nida, Römische Ausgrabungsstätte im Stadtteil Heddernheim, Frankfurt, Deutschland
Nida war eine römische Siedlung, die sich über die heutigen Stadtteile Heddernheim und Praunheim erstreckte und mehrere öffentliche Bauten wie Badeanlagen und ein Theater besaß. Die Überreste zeigen einen gut organisierten Ort mit Wohnhäusern, Handwerksbereichen und befestigten Grenzen.
Kaiser Trajan machte Nida um 110 n.Chr. zur Hauptstadt der Civitas Taunensium und festigte damit seine Rolle als Verwaltungszentrum der Region. Die Siedlung florierte während der römischen Besatzung, bevor sie schließlich aufgegeben wurde.
Der Name Nida stammt vom Fluss Main, der damals anders genannt wurde und die Siedlung prägte. Heute können Besucher im Museum Funde sehen, die zeigen, wie die Römer hier lebten und ihre Häuser einrichteten.
Die wichtigsten Funde aus Nida sind im Frankfurter Archäologischen Museum zu sehen, wo Besucher die Objekte in einer organisierten Ausstellung betrachten können. Es ist ratsam, die Museumsbroschüren zu nutzen, um die freiliegenden Reste an Ort und Stelle besser zu verstehen.
Mehrere Brände haben die Geschichte von Nida geprägt, wobei einer davon einen hölzernen Keller so perfekt erhielt, dass Archäologen heute noch Glasgefäße und Werkzeuge darin finden können. Diese Feuer haben unbeabsichtigt ein wertvolles Fenster in den Alltag der Römer bewahrt.
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