Siedlung Höhenblick, Wohnkomplex in Ginnheim, Deutschland.
Die Siedlung Höhenblick ist eine Wohnsiedlung in Ginnheim, die sich entlang der Straßen Höhenblick und Fuchshohl erstreckt und aus dreigeschossigen Reihenhäusern besteht. Die Gebäude liegen am Hang über der Nidda und nutzen die Topografie mit Eckenverglasungen und klaren, funktionalen Grundrissen.
Die Siedlung wurde zwischen 1926 und 1927 als erstes Projekt von Ernst Mays geplanter Niddatal-Entwicklung in Frankfurt gebaut. Dieses Vorhaben sollte eine neue Wohnform für die wachsende Stadt schaffen, wurde aber nur mit dieser Phase teilweise umgesetzt.
Die Siedlung war Anziehungspunkt für Künstler und Architekten wie Hans Leistikow und Willi Baumeister, die sich hier niederließen. Diese Bewohner prägen bis heute das Verständnis des Ortes als Ort für kreative Menschen.
Das Gelände liegt auf einem Hang und bietet gute Wege zum Spazieren mit Ausblicken zum Fluss. Der Zugang ist einfach, und die Häuser prägen das Straßenbild mit ihrer gleichmäßigen Anordnung und offenen Zwischenräumen.
Das Gelände bietet Ausblicke über das Niddatal bis zu den Taunus-Höhen, was diese Siedlung zu einem besonderen Ort macht. Da dies das einzige realisierte Stück des ursprünglichen Bauplans ist, bietet es heute einen seltenen Einblick in Mays Vision für diesen Stadtteil.
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