Zentrale der Deutschen Bundesbank, Zentralbank-Hauptsitz in Bockenheim, Deutschland.
Das Deutsche Bundesbank-Hauptquartier ist ein Büro- und Hochhaus in Bockenheim mit einer Länge von 217 Metern, einer Breite von 17 Metern und einer Höhe von 54 Metern über 13 Geschosse. Die Struktur besteht aus Stahl und Stahlbeton und wird durch zwei massive Aufzugsschächte in drei Abschnitte unterteilt.
Das brutalistischen Bauwerk wurde 1972 von den Architekten Otto Apel und Hannsgeorg Beckert fertiggestellt und markierte Frankfurts Aufstieg zu einem bedeutenden europäischen Finanzzentrum. Die Architektur spiegelt den Wunsch wider, eine dauerhafte und sichere Institution zu symbolisieren.
Das Gebäude zeigt im Inneren mehrere Kunstwerke, darunter Werke von Jesús Rafael Soto und Wandteppiche mit Motiven von Max Ernst. Diese künstlerischen Elemente prägen den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und verleihen den Büroräumen eine ungewöhnliche Qualität.
Das Gebäude befindet sich derzeit in umfangreichen Renovierungsarbeiten, die bis 2027 andauern werden, während die Bankoperationen vorübergehend zu einer anderen Adresse verlegt wurden. Besucher sollten beachten, dass der Zugang zum Gelände begrenzt sein kann und es ratsam ist, sich vorher über die aktuelle Zugänglichkeit zu informieren.
Die beiden massiven Aufzugsschächte schaffen ein markantes horizontales Erscheinungsbild, das durch vertikale Elemente unterbrochen wird und dem Bauwerk eine ungewöhnliche visuelle Struktur verleiht. Diese Aufteilung ist nicht nur funktional, sondern prägt auch das äußere Erscheinungsbild auf charakteristische Weise.
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