Funkhaus am Dornbusch, Öffentlicher Rundfunksitz in Dornbusch, Frankfurt, Deutschland
Das Sendezentrum Dornbusch ist das Rundfunkhaus von Hessischer Rundfunk in Frankfurt und beherbergt zahlreiche Studios für Radio- und Fernsehproduktionen. Die markante kreisförmige Struktur verfügt über einen großen Sendesaal mit etwa 850 Plätzen und ist mit einem Konzertorgan ausgestattet.
Das Gebäude wurde 1948 ursprünglich als Sitz des deutschen Parlaments entworfen, doch Frankfurt erhielt niemals den Status einer Bundeshauptstadt. Nach dieser politischen Entscheidung wurde die Architektur zweckentfremdet und später zur Rundfunkanstalt ausgebaut.
Der große Sendesaal ist Heimat des Frankfurter Radio-Sinfonieorchesters und wird regelmäßig für Konzerte und Aufnahmen genutzt. Man kann hier die Verbindung zwischen Rundfunk und klassischer Musik im Alltag erleben, wenn Orchesterproben durch die Räume klingen.
Das Gebäude ist mit modernen digitalen Studios ausgestattet, die 2015 und 2016 mit virtuellen Aufnahmemöglichkeiten erweitert wurden. Besucher sollten beachten, dass die Infrastruktur noch immer für den täglichen Rundfunkbetrieb genutzt wird und daher nicht alle Bereiche frei zugänglich sind.
Das Gebäude funktioniert als Verteilzentrum des ARD-Netzwerks und ermöglicht den Austausch von Programmen zwischen allen deutschen öffentlichen Rundfunksendern. Diese technische Funktion macht es zu einem unsichtbaren Nervenzentrum des deutschen Rundfunks, das täglich Tausende von Sendestunden koordiniert.
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