Holzhausenschlösschen, Barockwasserschloss in Nordend, Frankfurt, Deutschland
Das Holzhausenschlösschen ist ein barockes Wasserschloss in Frankfurt-Nordend mit einem rechteckigen Grundriss und fünf Achsen an der Langseite. Das Gebäude wird von Wasser umgeben und über eine Steinbrücke erreicht.
Das Schloss wurde zwischen 1727 und 1729 vom Architekten Louis Remy de la Fosse errichtet und ersetzte eine mittelalterliche Festung auf dem Gelände des Holzhausen-Familienguts. Diese Umwandlung markierte den Übergang von militärischer Befestigung zu Wohnpalast.
Das Schlösschen dient heute als Sitz der Frankfurter Bürgerstiftung und wird für Kammermusikkonzerte sowie verschiedene kulturelle Veranstaltungen genutzt. Besucher können hier während des Jahres regelmäßig Musikaufführungen und öffentliche Treffen erleben.
Nach umfangreichen Renovierungen im Jahr 2014 verfügt das Gebäude über moderne Einrichtungen mit barrierefreiem Zugang und aktualisierten Veranstaltungsräumen. Besucher können die Räume erkunden und verschiedene öffentliche Veranstaltungen besuchen.
Das Gebäude zeigt nordische architektonische Elemente, einschließlich eines charakteristischen Säterdach-Stils, der sich von typischen deutschen Wohndesigns dieser Zeit unterscheidet. Diese seltene Mischung aus Barock und nordischer Tradition macht das Schloss architektonisch ungewöhnlich für die Region.
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