Stalburger Oede, Mittelalterliche Burg in Frankfurt-Nordend, Deutschland
Stalburger Oede ist ein Schloss mit trapezförmigem Grundriss in Frankfurt-Nordend, umgeben von Gärten und Wiesen an der Stelle eines ehemaligen Grabens. Das Gebäude vereint Verteidigungselemente mit Wohnräumen und beherbergt heute ein Restaurant und ein Theater.
Das Gebäude wurde 1415 erstmals als Odenburg erwähnt und kam 1498 unter die Kontrolle des einflussreichen Frankfurter Patrizieres Claus Stalburg. Im 18. Jahrhundert erhielt es barocke Umbauten, die sein Aussehen grundlegend veränderten.
Der Name verweist auf die Familie Stalburg, die das Anwesen prägte und es zum Treffpunkt der Frankfurter Oberschicht machte. Heute nutzen Besucher die Räume für Theater und Essen, wodurch das Schloss lebendiger Teil des Stadtlebens bleibt.
Das Schloss befindet sich an der Glauburgstraße 80 und ist ein großzügiger Ort mit Gärten, der sich gut für längere Besuche eignet. Man kann das Gelände erkunden und dabei die verschiedenen Außenbereiche vom Restaurant aus oder beim Spaziergang rund um das Gebäude erleben.
Ein Künstler namens Carl Theodor Reiffenstein dokumentierte im 19. Jahrhundert, wie das Schloss umgestaltet wurde und seinen mittelalterlichen Charakter verlor. Seine Beobachtungen zeigen, wie der Graben verfüllt, die Brücke entfernt und die Fenster erneuert wurden.
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