Elisabethenschule, Bildungseinrichtung im Stadtteil Nordend, Frankfurt, Deutschland
Die Elisabethenschule ist ein großzügiges Jugendstil-Gebäude im Frankfurter Stadtteil Nordend, das der Architekt Rudolf Reinicke Anfang des 20. Jahrhunderts entwarf. Das Bauwerk zeigt typische Merkmale dieser Stilepoche mit seinen dekorativen Elementen und der durchdachten Raumaufteilung.
Die Schule entstand 1867 ursprünglich als Mädchenschule, hervorgegangen aus einer Abteilung der Musterschule, und zog 1908 in ein neues Gebäude in der Vogtstraße um. Der Umzug ermöglichte eine deutliche Erweiterung der Einrichtungen und die Modernisierung des Unterrichtens.
Die Schule ist nach Catharina Elisabeth Goethe benannt, der Mutter von Johann Wolfgang von Goethe, und verbindet damit die Schule mit Frankfurts literarischer Vergangenheit. Besucher können sehen, wie dieser Bezug das Selbstverständnis der Institution prägt.
Das Gebäude liegt zentral im Nordend-Viertel und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine aktive Schuleinrichtung handelt, daher sind Besuche außerhalb der Schulzeiten empfehlenswert.
Das Gebäude überstand die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs und diente von 1945 bis 1953 als Schuleinrichtung für deutsch-amerikanische Schüler unter der Verwaltung der amerikanischen Besatzungskräfte. Diese Phase hinterließ spuren in der Geschichte der Schule, die sie bis heute prägt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.