Wollheim-Memorial, Holocaust-Gedenkstätte an der Goethe-Universität, Frankfurt, Deutschland
Das Wollheim-Denkmal befindet sich auf dem Campus der Goethe-Universität und besteht aus einem Pavillon mit der Häftlingsnummer 107984. Im Inneren können Besucher Videos von Überlebenden des Konzentrationslagers Buna/Monowitz sehen und ihre Berichte hören.
Das Denkmal wurde 2008 errichtet und erinnert an Norbert Wollheim, einen Überlebenden, der 1951 einen erfolgreichen Prozess gegen IG Farben führte. Dieser Rechtsstreit war bedeutsam, weil er Entschädigungen für Zwangsarbeit in Fabriken durchsetzte.
Das Denkmal erzählt Geschichten von jüdischem Leben vor dem Krieg und zeigt, wie Menschen in der damaligen Zeit zusammengelebt haben. Besucher können sich ein Bild davon machen, was diese Gemeinschaften bedeutet haben und wie das Alltagsleben aussah.
Das Denkmal steht unweit des Haupteingangs des IG-Farbenhauses und ist leicht zu erreichen. Auf der Website www.wollheim-memorial.de finden Besucher Informationen in mehreren Sprachen und können mehr über die Geschichten erfahren.
Im Pavillon sind 24 aufgezeichnete Zeugenaussagen von Überlebenden zu hören, darunter Autoren wie Primo Levi und Elie Wiesel. Diese direkten Stimmen geben Besuchern einen unmittelbaren Einblick in die Erfahrungen dieser Menschen.
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