I.G.-Farben-Haus, Bürogebäude in Westend, Frankfurt, Deutschland.
Das Gebäude ist ein Bürokomplex aus Stahl und Travertin im Frankfurter Westend, der mit seiner Länge von 250 Metern (820 Fuß) und einer Höhe von 35 Metern (115 Fuß) zu den markantesten Anlagen der Stadt gehört. Seine sechs Flügel bilden einen geschwungenen Grundriss, der durch helle Platten aus Cannstatter Travertin verkleidet ist und die Architektur der Neuen Sachlichkeit verkörpert.
Der Komplex wurde 1931 fertiggestellt und war bis in die 1950er Jahre das größte Bürogebäude Europas, errichtet für zweitausend Angestellte. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es zunächst als Hauptquartier der US-Armee in Europa, bevor es später an die Universität Frankfurt überging.
Der Komplex trägt heute noch seine ursprüngliche Bezeichnung aus der Zeit seiner Entstehung, obwohl die Universität Frankfurt seit 2001 hier ihre geistes- und kulturwissenschaftlichen Institute beherbergt. Der geschwungene Grundriss und die helle Fassade prägen das Erscheinungsbild des Campus und sind zum Erkennungszeichen für tausende Studierende geworden.
Der Campus ist für die Öffentlichkeit grundsätzlich zugänglich, wobei Teile des Gebäudes nur für Universitätsmitglieder geöffnet sind. Die Eingangshalle mit ihren Bronzeelementen kann während der Wochentage besichtigt werden, wenn der allgemeine Betrieb läuft.
Die ursprünglichen Paternoster-Aufzüge sind noch immer in Betrieb und bewegen sich ohne Türen oder Knöpfe ununterbrochen zwischen den Stockwerken. Wer noch nie mit einem Paternoster gefahren ist, braucht etwas Übung beim Ein- und Aussteigen während der Fahrt.
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