St. Ignatius, Betonkirche im Stadtteil Westend, Frankfurt, Deutschland
St. Ignatius ist eine Kirche aus Beton im Frankfurter Stadtteil Westend, die auf acht Säulen ruht und mit dunkelgrauer Fassade und farbigen Glasfenstern gestaltet ist. Das Dach neigt sich zeltartig nach oben, während der Innenraum durch diesen expressiven Stil eine intensive räumliche Wirkung erzeugt.
Die Kirche wurde 1963 bis 1964 von Architekt Gottfried Böhm gebaut und ersetzte ein früheres Gebäude, das im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde. Der Neubau markierte einen Wendepunkt in der Architektur der Nachkriegszeit und prägte den Stil des Stadtteils neu.
Der Innenraum ist geprägt von expressiven Betonformen, die den Blick nach oben lenken und eine spirituelle Wirkung erzeugen. Die Gesamt konzeption vom Dach bis zur Tür spiegelt eine künstlerische Vision wider, die Gläubige in eine andere Sphäre zu führen vermag.
Die Kirche ist am besten tagsüber zu besuchen, wenn das natürliche Licht die Buntglasfenster hervorhebt und den Innenraum erhellt. Fester Untergrund und breite Eingangsbereiche ermöglichen einen guten Zugang für alle Besucher.
Ein großes dreieckiges Fenster über dem Altar zeigt das Brennende Dornbusch und verbindet biblische Symbolik mit der modernen Architektur. Diese Darstellung bildet den Mittelpunkt der Meditationserfahrung vieler Besucher.
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