Auferstehungskirche, Lutherische Kirche in Friedrichshain, Deutschland.
Die Auferstehungskirche ist eine evangelische Backsteinkirche an der Friedenstraße in Friedrichshain, 1892–1895 nach dem Entwurf August Menkens auf Grundlage einer Skizze Hermann Blankensteins erbaut. Links steht ein hoher quadratischer Turm mit Reihen schmaler Bogenfenster und einem Rundfenster nahe der flachen Spitze; rechts schließt sich ein niedrigerer Saal mit hohen Bogenfenstern, einem rundbogigen Portal und Backsteinbändern am Traufgesims an.
Die Kirche wurde 1892–1895 auf dem Gelände eines früheren Armenfriedhofs nach einer Skizze von Hermann Blankenstein und dem Entwurf des Regierungsbaumeisters August Menken erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 7. Mai 1892, die Einweihung am 17. Mai 1895. Britische Luftangriffe im November 1943 und März 1944 lösten einen Brand aus, eine amerikanische Bombe zerstörte am 3. Februar 1945 Kirchenschiff, Altarraum und Dach; der Turm verlor seine Spitze.
Der Name Auferstehungskirche bezieht sich auf die Auferstehung Jesu; die Gemeinde ging aus St. Markus hervor, deren Mitgliederzahl von 20.000 im Jahr 1854 auf 113.000 im Jahr 1885 wuchs. 1920 eröffnete die Gemeinde eine Kinderkrippe, die ohne Unterbrechung bis heute besteht. Im Januar 2023 fusionierten die Gemeinden Auferstehung und Galiläa-Samariter zur Kirchengemeinde Samariter-Auferstehung.
Die Kirche steht an der Friedenstraße 83, neben dem Friedhof V der Georgen-Parochialgemeinde und dem Friedhof der St.-Petri-Gemeinde. Der Ort liegt im Norden Friedrichshains, wenige Schritte von den Achsen Frankfurter Allee und Karl-Marx-Allee entfernt. Der Turm verlor im Krieg seine Spitze und endet heute flach, sodass die Eingangsfront von der Straße aus gut zu erkennen ist.
Die Kirche entstand auf dem Gelände eines städtischen Armenkirchhofs, der 1838 mit der Beisetzung von Cholera-Toten eröffnet wurde und bis zur Schließung etwa 20.000 Tote aufnahm. Zuvor diente die rund 3,2 Hektar große Fläche als Holzlagerplatz und Bildhauerwerkstatt. Der Grundstein wurde am 7. Mai 1892 im Beisein Kaiser Wilhelms II. gelegt.
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