Computerspielemuseum Berlin, Computermuseum in der Karl-Marx-Allee, Berlin, Deutschland.
Das Computerspielemuseum Berlin zeigt über 300 Exponate, die die Entwicklung der Videospiele von den ersten Konsolen bis zu modernen Systemen dokumentieren. Das Museum erstreckt sich über mehrere Ebenen und präsentiert Maschinen, Spiele und technische Geräte aus unterschiedlichen Jahrzehnten in chronologischer Anordnung.
Das Museum wurde 1997 gegründet, musste dann schließen und existierte zunächst nur online, bevor es 2011 an der Karl Marx Allee wieder eröffnet wurde. Diese Wiederöffnung an dem neuen Standort machte es zu einem bedeutenden Ort für die Bewahrung der Spielgeschichte.
Das Museum zeigt Spielzimmer aus verschiedenen Epochen mit originalgetreuer Einrichtung und Geräten, sodass Besucher die Spiele-Atmosphäre früherer Jahrzehnte unmittelbar nachempfinden können. Die Räume vermitteln, wie Menschen damals ihre Freizeit mit diesen Maschinen verbrachten und welche Rolle sie in der Popkultur spielten.
Der Zugang ist einfach, da sich das Museum nur etwa 100 Meter von der U-Bahn-Station Weberwiese entfernt befindet, die von der U5-Linie bedient wird. Die meisten Ausstellungsstücke sind begehbar und interaktiv, sodass Sie viele Spiele selbst ausprobieren und die Geräte unmittelbar testen können.
Die Sammlung umfasst seltene Stücke wie das Poly-Play, ein Spielautomat aus der DDR, und das Nimrod von 1951, eine der ältesten elektronischen Spielmaschinen. Diese Geräte zeigen, wie Spieltechnologie in unterschiedlichen Ländern und unter verschiedenen politischen Systemen entstand und sich entwickelte.
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