Deutsche Sporthalle, ehemalige Sport- und Veranstaltungshalle in Ostberlin
Die Deutsche Sporthalle war ein großes Mehrzweck-Gebäude in Berlin-Friedrichshain, das 1951 erbaut wurde und verschiedene Veranstaltungen aufnahm. Der Bau hatte hohe Decken, breite offene Flächen und ein flaches Dach ohne viele Säulen, was den Raum für Sport und andere Aktivitäten praktisch nutzbar machte.
Das Gebäude entstand 1951 in weniger als fünf Monaten und war ein frühes Beispiel der Stalinallee-Architektur mit großen Formen und kräftigen Linien. Es wurde 1972 abgerissen, nachdem es nur zwei Jahrzehnte lang dem Stadtteil gedient hatte.
Die Deutsche Sporthalle war ein Ort, an dem sich Menschen aus vielen Ländern trafen und zusammenkamen. Der Bau symbolisierte die Ideale seiner Zeit und spiegelte die politischen Ambitionen wider, die in der Architektur sichtbar wurden.
Das Gebäude existiert heute nicht mehr und kann daher nicht besucht werden. Besucher können jedoch mehr über seine Geschichte durch alte Fotos und Geschichten erfahren, die in Berliner Museen und Archiven dokumentiert sind.
Das Gebäude wurde für das Dritte Weltfestival der Jugend und Studenten erbaut, ein großes internationales Treffen, das 1951 in Berlin stattfand. Entworfen von Architekt Richard Paulick, hatte die Eingangsfassade ein großes Wandbild mit athletischen Figuren, das den sportlichen Geist der Zeit zeigte.
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