Schwebender Ring, Brunnen am Strausberger Platz in Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin, Deutschland
Der Schwebende Ring ist ein Brunnen auf dem Strausberger Platz in Berlin, 1967 vom Architekten Heinz Graffunder und dem Metallkünstler Fritz Kühn entworfen. Acht schlanke Stahlstützen erheben sich aus Beton- und Kunststeinsockeln und tragen einen großen Kupferring über dem Wasserbecken. Düsen rund um den Ring treiben das Wasser nach oben; die kupfernen und vergoldeten Reliefplatten mit geometrischen Mustern lassen sich aus der Nähe betrachten.
Der Brunnen wurde 1967 von Architekt Heinz Graffunder und Künstler Fritz Kühn entworfen und war Teil des Wiederaufbaus Ost-Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Anlage symbolisierte damals die Modernität und den Aufbruch in der DDR-Hauptstadt.
Der Kupferring trägt Relieftafeln von Fritz Kühn, dessen geometrische und abstrakte Motive für den Wiederaufbau des Strausberger Platzes in Ost-Berlin 1967 entstanden. Kühn, Metallgestalter und Bildhauer, schuf auch die umliegenden Wasserbecken, sodass Ring und Fontänen als ein Auftrag zusammengehören.
Der Brunnen liegt unmittelbar neben Straßenbahnhaltestellen und ist leicht zu Fuß erreichbar. Das Wasser fließt regelmäßig und schafft eine lebendige Atmosphäre, die sich je nach Tageszeit verändert.
Die Wasserdüsen können bis zu 5 Meter hoch spritzen und erzeugen bei starkem Betrieb ein dynamisches Schauspiel, das Besucher und Anwohner gleichermaßen anzieht. Besonders an warmen Tagen wird der Platz rund um den Brunnen zum Treffpunkt für Menschen, die das Wasser und die Kühle genießen.
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