Café Moskau, Kulturdenkmal an der Karl-Marx-Allee, Berlin, Deutschland
Café Moskau ist ein Gebäude aus der Nachkriegszeit an der Karl-Marx-Allee in Berlin-Mitte mit einer monumentalen Sputnik-Satelliten-Replik über dem Eingang. Das Gebäude erstreckt sich über zwei Ebenen und verfügt über elf Räume, die heute hauptsächlich für Konferenzen und Veranstaltungen mit Platz für bis zu 2400 Personen genutzt werden.
Das Gebäude wurde zwischen 1961 und 1964 erbaut und diente ursprünglich als Restaurant in Ostberlin, bis es 1995 nach der Wiedervereinigung geschlossen wurde. Nach dem politischen Umbruch wurde der Ort als Veranstaltungszentrum umgewidmet und erfüllt diese Funktion bis heute.
Das Mosaikkunstwerk an der Außenfassade mit dem Titel "Aus dem Leben der Völker der Sowjetunion" wurde von Bert Heller geschaffen und zeigt Szenen sowjetischer Alltagskultur. Besucher können diese handwerklichen Details aus nächster Nähe betrachten, die die künstlerische Verbindung zwischen Ost und West widerspiegeln.
Das Gelände ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar und das Äußere des Gebäudes mit seinem charakteristischen Satelliten ist von der Straße aus zu sehen. Für Besichtigungen im Inneren sollte man sich vorab informieren, da der Ort hauptsächlich für gebuchte Veranstaltungen genutzt wird.
Im Erdgeschoss befand sich früher ein Laden namens "Natascha", der sowjetische Kunsthandwerksgegenstände verkaufte, ein ungewöhnliches Angebot in Westberlin. Im Untergeschoss gab es auch eine Nachtbar, die das kulturelle Nachtleben der Nachbarschaft prägte.
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