Josef-Kardinal-Frings-Brücke, Trägerbrücke in Neuss, Deutschland.
Die Cardinal-Frings-Brücke ist ein Stahlträger-Übergang über den Rhein, der die Städte Neuss und Düsseldorf miteinander verbindet. Das Bauwerk ist etwa 780 Meter lang und trägt den Bundesverkehr, während es auch Wegen für Fußgänger und Radfahrer Platz bietet.
Der Bau begann in der Nachkriegszeit als Teil des Wiederaufbaus Westdeutschlands und wurde 1951 fertiggestellt. Dieses Projekt war ein wichtiges Zeichen für die wirtschaftliche und infrastrukturelle Erholung der Region nach 1945.
Die Brücke trägt den Namen des Kardinals Josef Frings, eines einflussreichen Erzbischofs von Köln, der die Kirche im 20. Jahrhundert geprägt hat. Für viele Menschen in der Region ist sie ein alltägliches Wahrzeichen, das mit dem Wiederaufbau ihrer Gemeinden verbunden ist.
Man kann die Brücke zu Fuß oder mit dem Rad überqueren, da es eigene Wege für beide gibt. Die Struktur ist ständig geöffnet und der Zugang ist einfach von beiden Seiten des Flusses aus möglich.
Die Brücke zeigt an ihrer Konstruktion Merkmale der 1950er-Jahre-Ingenieurskunst, die die damaligen technischen Möglichkeiten West Deutschlands widerspiegelt. Viele Menschen bemerken kaum die Details ihrer Stahlkonstruktion, obwohl sie ein gutes Beispiel für die handwerkliche Qualität jener Zeit ist.
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