Hammer Eisenbahnbrücke, Eisenbahnbrücke in Düsseldorf-Hamm, Deutschland
Die Hamm-Eisenbahnbrücke ist eine Stahlbogenbrücke über den Rhein mit einem charakteristischen Bogen von etwa 250 Metern Spannweite. Das Bauwerk ermöglicht den Verkehr von vier Eisenbahngleisen und verbindet das Düsseldorfer Ufer mit der gegenüberliegenden Seite in Richtung Neuss.
Der Vorgängerbau wurde 1870 als König-Wilhelm-Brücke nach dem preußischen Herrscher benannt und stand lange Zeit als wichtiges Verkehrsbauwerk. Nach der Zerstörung im Jahr 1945 wurde die heutige stählerne Bogenbrücke in mehreren Phasen wiederaufgebaut.
Die Brücke prägt das Erscheinungsbild der Düsseldorfer Rheinlandschaft und wird täglich von Pendlern und Reisenden genutzt, die den Fluss überqueren. Ihr stählerner Bogen ist aus der Ferne sichtbar und gehört zu den vertrauten Wahrzeichen der Region.
Die Brücke lässt sich von mehreren Aussichtspunkten entlang des Rheins betrachten, besonders gut vom Ufer oder von nahen Wegen. Am besten sieht man das Bauwerk zur Tageszeit, wenn Licht und Schatten die Stahlkonstruktion deutlich machen.
Als die Brücke 1987 fertiggestellt wurde, war ihr Bogen der längste Eisenbahnbrückenbogen in Deutschland. Dieser Rekord bestand bis zur Fertigstellung der Grümpentalbrücke, die ihn später überbot.
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