St. Blasius, Neuromanische Kirche in Hamm, Deutschland
St. Blasius ist eine dreischiffige neuromanische Basilika, die von 1909 bis 1911 nach Plänen des Architekten Josef Kleesattel auf den Fundamenten einer klassizistischen Kirche des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Der Außenbau zeigt einen markanten Westturm; im Inneren wurden die Seitenschiffe unter der Leitung von Wilhelm Döringer ausgemalt.
Um 1200 stand in Hamm eine romanische Kirche; 1824–1825 errichtete Anton Walger dort eine dreischiffige klassizistische Pfarrkirche. Da diese zu klein wurde, baute Josef Kleesattel von 1909 bis 1911 die heutige Kirche auf ihren alten Fundamenten, geweiht am 22. Oktober 1911 durch Kardinal Erzbischof Fischer. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, wurde sie unter den Architekten A. und W. Dickmann wiederhergestellt, sodass 1947 erste Gottesdienste stattfanden; der Turm folgte später, und eine von Architekt Dölken geleitete Restaurierung dauerte von 1974 bis 1981.
Die Pfarrei gehört seit 2011 zur Pfarrei St. Bonifatius. Die Kirche ist dem heiligen Blasius geweiht, und die Seitenschiffe wurden unter der Leitung von Wilhelm Döringer ausgemalt. Die Konsekration 1911 nahm Kardinal Erzbischof Fischer vor, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Oehler und Graf von Spee.
Der Besuch ist während der Öffnungszeiten und zu Gottesdienstzeiten möglich. Es ist ratsam, die Besuchszeiten mit Gottesdiensten zu koordinieren oder vorher Informationen zur Zugänglichkeit einzuholen.
Die Orgel von Romanus Seifert & Sohn aus dem Jahr 1955 hat 34 Register auf drei Manualen und Pedal, mit Kegelladen und elektrischer Spiel- und Registertraktur. Zu den Koppeln gehören I/II als Suboktavkoppel und III/P als Superoktavkoppel.
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