Bendorfer Brücke, Spannbeton-Autobahnbrücke in Koblenz, Deutschland
Die Bendorfer Brücke ist eine Betonspannbrücke, die sich über den Rhein erstreckt und den Verkehr der Bundesautobahn 48 trägt. Sie besteht aus dünnen Betonstützen und einer langen durchgehenden Fahrbahnplatte, die das Wasser in einem großen Bogen überquert.
Die Brücke wurde in den 1960er Jahren von Ulrich Finsterwalder entworfen und 1965 fertiggestellt. Der Bau nutzte eine neuartige Bauweise, die ohne Gerüste im Wasser auskam und als revolutionär für die damalige Zeit galt.
Die Brücke entstand in einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs und zeigt den Stolz auf technische Fortschritte. Sie prägt das Stadtbild und ist für viele Menschen ein alltägliches Symbol der Verbindung zwischen Koblenz und seinen Vororten.
Die Brücke wird täglich von Tausenden Fahrzeugen benutzt und ist am sichersten zu besichtigen, wenn man den Fußweg nutzt oder sich den Fluss von einem Aussichtspunkt aus ansieht. Gute Blicke auf die Struktur erhält man von beiden Rheinufern aus.
Bei der Fertigstellung war die Hauptspannweite eine der längsten für Spannbetonbrücken weltweit. Die schlanke Form wurde möglich, weil die Betonstützen extrem dünn gestaltet werden konnten, was den Fluss kaum beeinträchtigt.
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