Automeile Höherweg, Architektonisches und Einzelhandelsensemble in Düsseldorf, Deutschland
Die Automeile Höherweg ist eine geplante Ansiedlung von Autohäusern im Düsseldorfer Stadtteil Flingern-Süd, errichtet 2003 und 2004 auf einem bis zu 600 m langen und 250 m breiten Gelände. Zentrale Achse ist eine begrünte, verkehrsberuhigte Fußgängerpromenade mit Schaufenstern; Werkstätten und Lager liegen im Inneren der Gebäude, sodass von bis zu vier Seiten Schaufenster existieren. Eine Ringstraße umführt das Areal, grüne Pylone mit dem Zeichen „AM“ weisen den Weg.
Die Automeile Höherweg wurde 2003 und 2004 am Höherweg in Flingern-Süd errichtet, wo zuvor Autohändler, Werkstätten und Schrottplätze ansässig waren. Das von der Gottfried Schultz GmbH & Co. KG initiierte Projekt war damals in Deutschland einzigartig. Nach der Insolvenz der Kroymans-Gruppe im November 2009, durch die neun Autohäuser leer standen, wurden die Gebäude ab Juli 2010 wieder belegt.
Der Ort ist geprägt von Autoherstellern aus der ganzen Welt, die hier nebeneinander ihre Showrooms haben. Das Design des Ortes zeigt, wie modern Autohändler heute arbeiten und verkaufen.
Eine begrünte, verkehrsberuhigte Fußgängerpromenade verläuft als zentrale Achse von Westen nach Osten, mit abzweigenden Wegen und einer Ringstraße um das Gelände. Grüne Pylone mit der Kennzeichnung „AM“ erleichtern die Orientierung. Im südlichen Bereich liegen die Zulassungsstelle, ein Bürgerbüro, Restaurants und das zentrale Parkhaus, zwei Kilometer östlich der Innenstadt nahe der B8.
Am Höherweg waren während der NS-Zeit alle Düsseldorfer Sinti-Familien in einem Zwangslager untergebracht; ein Großteil der Bewohner wurde später in KZs ermordet. Nach 1945 kehrten einige Überlebende dorthin zurück. Der Künstler Otto Pankok dokumentierte beide Zeitabschnitte in erhaltenen Bildern und Fotos.
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